Wie hoch ist die Produktionskapazität der DAS Energy?

Die Produktionskapazität von DAS Enegy beträgt 55 MW und wird permanent skaliert.

Ist es möglich eine schlüsselfertige Modulfabrik auf Lizenzbasis zu erwerben?

Ja, das Hauptprodukt der DAS Energy sind schlüsselfertige PV-Modulfabriken (auf Lizenzbasis). Es gibt Gespräche mit einigen potentiellen Investoren in verschiedenen Ländern. Nähere Informationen auf Anfrage.

Wie lange sind die Lieferzeiten?

Die Lieferzeit für unsere Module beträgt bei kleineren Mengen: 8-12 Wochen. Kürzere Lieferzeiten können ev. auf Anfrage vereinbart werden.

Auf welcher Technologie basiert das DAS Energy Modul?

Die verwendete Technologie wurde von uns entwickelt und besteht im Wesentlichen aus dem proprietären faserverstärkten Kunststoffkern (Prepreg). Diese Schicht befindet sich über und unter der Zelle und ist hauptverantwortlich für Flexibilität und Stabilität des DAS Moduls. Es werden herkömmliche kristalline Zellen verwendet. Nähere Informationen auf Anfrage.

Ist das DAS Energy PV-Modul für den Einsatz in sehr heißen Gegenden (z.B. Wüste) geeignet?

Ja, das Modul ist für den Einsatz in heißen Gegenden sehr gut geeignet. Die Wärmeabgabe an der Oberseite des Moduls erfolgt sehr effizient, da es über der Zelle keine Glasschicht gibt. Da das Modul aus hitzebeständigeren Materialien, als ein herkömmliches Glas-Folien Modul besteht, hält es höheren Temperaturen stand. Höhere Hitze ist zwar auch beim DAS Energy Modul der Energiegewinnung abträglich (gleicher negativer Temperaturkoeffizient wie bei anderen Modulen mit kristallinen Zellen) – die Module werden aber durch die großen thermischen Beanspruchungen nicht kaputt.

Können farbige Module hergestellt werden?

Ja, farbige Module können auf 2 Arten realisiert werden: 

  • Die Verwendung von farbigen kristallinen Zellen. Verschiedene Farben wie z.B. Gold, Rot, Grün, Braun, usw. können in unseren Modulen verbaut werden.
  • Das Laminat kann farbig gestaltet werden – verfügbar sind weiß und grau. Andere Farben sind technisch möglich.
Welche Zellen werden bei flexiblen Modulanwendungen eingesetzt?

Kristalline Silizium-Zellen (sowohl monokristalline Zellen als auch polykristalline Zellen)

Wie hoch ist der maximale Biegeradius bei kristallinem Zellmaterial?

Bei unserem Standardmodul-Aufbau beträgt der Biegeradius 200 cm. Bei Spezialanwendungen für runde Applikationen gibt es einen spezifischen Modulaufbau (weniger und dünneres Glasgewebe), der einen Biegeradius von maximal 15 cm ermöglicht.

In welchen Größen ist das DAS Energy PV-Modul erhältlich?

Unser Angebot an Größen reicht von Modulen mit 6 x 1 bis 11 x 6 Zellen. Zu beachten ist, dass aufwendige kundenspezifische Sonderlösung mehr kosten. Mit den bestehenden Produktionsmaschinen könnten Laminate der Größe 4,9 x 2,0 Meter hergestellt werden (aufgrund der elektrischen Verschaltung und der Größenlimitierung der Folien, ist jedoch eine Modulbreite über 1,2 Meter meist nicht sinnvoll / möglich).

Welche elektrotechnischen Kennwerte hat ein DAS Modul und in welchen Leistungsbereichen wird produziert?

Kennwerte zu Leistung, Spannung und Strom der Module variieren je nach Modulgröße und verbauten Zellentyp stark. Wir stellen Module im Leistungsbereich zwischen ca. 20 und 330 Wp her; das entspricht ca. 165 Wp / m2 (monokristalline Module). Für spezifische Anfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Welche Lebensdauer hat ein DAS Energy PV-Modul?

Unsere ersten zertifizierten Module sind seit Mitte 2014 problemlos im Einsatz. Da die, bei uns verwendeten, GFK-Materialien aus der Flugzeugindustrie kommen und dort seit über 25 Jahren den enormen Beanspruchungen standhalten, geben wir bei Modulen die fest auf einem Gebäude installiert sind 40 Jahre Leistungsgarantie (85%). Unsere Module wurden in zahlreichen Umweltsimulationen (z.B. UV-Beständigkeit, Klimakammer, usw.) getestet.

Wie wird die Anschlussdose gesetzt?

Die Anschlussdose kann je nach Kundenwunsch auf der Ober- oder der Unterseite des Modules befestigt werden.

Wie erfolgt der Auslass der Ribbons bzw. die Isolierung bis zur Dose?

Die Anschlussdose wird wie bei herkömmlichen Modulen mit Silikon-Kleber-Dichter ausgegossen und verklebt.

Wie hoch ist der NOCT-Wert (nominal operating cell temperature) bei poly- und monokristallinen Modulen?

Der NOCT-Wert bei poly- und monokristallinen Modulen beträgt 54,4 Grad Celsius. 

Kann das DAS Energy PV-Modul mit einem herkömmlichen Aufständerungssystem verwendet werden?

Nein, für das Standardmodul gibt es keine aufgeständerte Variante, da die Hauptanwendung für diese Module die Direktverklebung auf Dächern ist. 

Wie ist das Brandverhalten des Moduls?

Die Laminate wurden gemäß der Brandschutzklasse C der IEC 61730-2 und BROOF(t1) gemäß EN 13501-5 qualifiziert. Brandstoffklasse gemäß 13501-2: Klasse C s2 d0 (dies ist nur ein indikativer Wert und es liegt kein Zertifikat vor, indikativer Vortest wurde durchgeführt)

Wie viel Platz wäre notwendig für 1 kWp Leistung von DAS Energy PV-Modulen?

Durch die Direktverklebung am Dach, erhöht sich die Flächenausnützung gegenüber herkömmlichen Modulen mit Aufständerung. Durch die Aufständerung benötigt man einen größeren Reihenabstand der Module, um eine Verschattung zu vermeiden. Durch die Bauhöhe von nur 2 mm und die Stoß an Stoß Verklebung der Module entfällt diese Verschattung. Dadurch ergibt sich eine Leistung von 1 kWp auf 7,77 m2.

Welche Befestigungsmöglichkeiten gibt es für das DAS Energy PV-Modul?

Die DAS Module können je nach Untergrund geklebt, geschraubt oder genietet werden. Außerdem können die Module mit Magneten und Schnellverschlusssystemen befestigt werden. Unsere Empfehlung ist, bei Möglichkeit, die Variante des Klebens zu verwenden.

Was muss zu den Themen Wechselrichter, Blitzschutz und Erdung beachtet werden?

Die Module entsprechen der Sicherheitsklasse II gemäß IEC 61140 und der Sicherheitsklasse A gemäß IEC 61730 und benötigen keine Erdung. Das DAS Energy Modul besitzt keinen leitenden Rahmen und kann daher nicht in einen möglicherweise verfügbaren Blitzschutz eingebunden werden. Wechselrichter können mit oder ohne Transformatoren verwendet werden. Befolgen Sie die Richtlinien des Wechselrichtererzeugers.

Welche Temperaturbereiche wurden bis jetzt getestet?

Unser Produkt wurde für den gesamten Temperaturbereich von -40 bis +85°C erfolgreich getestet und ist IEC zertifiziert. 

Welche Auswirkung hat Schmutz auf das DAS Energy PV-Modul?

Als Frontfolie wird ETFE (Ethylen-Tetrafluorethylen) verwendet. Dieses Material hat sich aufgrund der guten Materialeigenschaften in der Architektur bewährt (z.B. Allianz Arena in München). EFTE ist sehr schmutzabweisend und ermöglicht dadurch auch den Einsatz auf Flachdächern mit sehr geringer Neigung.

Wie und wie oft muss das DAS Energy PV-Modul gesäubert werden?

Wie oft die Module gereinigt werden müssen, hängt stark von der Montageart und dem Standort (Art und Intensität der Luftverschmutzung) ab – Flachdachmodule müssen je nach Neigungswinkel des Daches öfter gereinigt werden. Wir empfehlen eine einfache Reinigung mit Wasser, je nach Verschmutzungsgrad, zirka ein bis zweimal pro Jahr. (Keine Druckreinigung)

Wurden Bewitterungstests durchgeführt (UV – Langzeitstabilitätstests)?

Die Einwirkung von Sonnenstrahlung kann, in Verbindung mit Wärme und Feuchtigkeit, zu Materialveränderungen und im Laufe der Zeit, zu reduzierten Produkteigenschaften führen. Deshalb unterzieht DAS Energy ihre PV-Module den härtesten derzeit verfügbaren Prüfmethoden zur Simulation von widrigen Umweltbedingungen. Ein Beispiel dafür ist die künstliche Bewitterung im Labor in der Xenon-Testkammer. Das Verfahren kommt ursprünglich aus der Lack- und Automobilindustrie, um die Langlebigkeit von Beschichtungen unter dauerndem Einfluss von Sonnenstrahlung zu testen. Je nach Prüfnorm entsprechen 1000 – 1600 h in der Testkammer der tatsächlichen Umwelt- und Strahlungseinwirkung von 5 Jahren mitteleuropäischem gemäßigten Klima (ISO 16474-2) oder 1-2 Jahren in sehr strahlungsintensiven Klimazonen wie z.B. Florida, Arizona oder der Kalahari-Wüste (PV3929). Verschiedene Parameter wie Transparenz, Vergilbung und Glanz werden nach der Prüfdauer gemessen und mit den ursprünglichen Werten verglichen. DAS Energy Solarmodule erfüllen die Anforderungen der jeweiligen Testreihen auch noch nach einem Vielfachen der geforderten Testzyklen (entspricht 50 - 60 Jahre mitteleuropäischem, bzw. 10 – 12 Jahre strahlungsintensivem Klima). Unsere Kunden haben dadurch die Sicherheit, auch noch nach langer Zeit hohe Effizienz und Stromausbeute zu bekommen.

Wie beständig ist das Modul gegenüber aggressiven Atmosphären, wie z.B. Salzwasser und Ammoniak?

Unser robustes Design ist sehr beständig gegenüber aggressiven Atmosphären. Die DAS Energy Module wurden auf die Auswirkungen von verschiedenen Schadstoffeinwirkungen, wie z.B. Ammoniak und Salzwasser erfolgreich getestet.

Ist das Produkt hagelbeständig?

Unser Produkt ist hagelbeständig. Die Hagelbeständigkeit ist eine Voraussetzung auf die bereits erworbene IEC Zertifizierung.

Wie reagiert ein DAS-Energy PV-Modul auf Verschattung?

Verschattung sollte wie bei konventionellen Modulen vermieden werden. Sollte es trotzdem zur Verschattung kommen, besitzen alle Module Bypass-Dioden, welche die verschatteten Modulteile freischalten, um Ertragseinbußen zu minimieren. Bei Schwachlichtverhältnissen sorgt der „Lichtfalleneffekt“ für einen Mehrertrag bei DAS Modulen.

Gibt es ein Patent für die DAS Energy PV-Module?

Unser Produkt ist patentiert. Näherer Informationen auf Anfrage.

Gibt es Garantien auf die DAS Energy PV-Module?

Wir garantieren für unser Produkt. Die Garantien unterscheiden sich je Anwendungsbereich, wie folgt:

  • GIPV&GAPV: Für unsere Produktserie gibt es eine 10-jährige Produktgarantie (Auf Materialfehler und Verarbeitungsfehler). Außerdem gibt es eine 40-jährige lineare Leistungsgarantie (Mindestens 97 % der Nennleistung innerhalb des ersten Jahres. Die minimale Nennleistung nach 25 Jahren beträgt mindestens 85%.)
  • Mobile Anwendungen & Spezialanwendungen: Es gibt eine 5-jährige Produktgarantie (Auf Materialfehler und Verarbeitungsfehler). Außerdem gibt es eine 40-jährige lineare Leistungsgarantie (Mindestens 97 % der Nennleistung innerhalb des ersten Jahres. Die minimale Nennleistung nach 10 Jahren beträgt mindestens 90%.)