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So kommt die Sonnenkraft zum Zug

Heute bereits an morgen denken

Die Photovoltaiktechnologie von DAS Energy hebt sich durch ihre flexiblen Einsatzmöglichkeiten ab. Die Module sind dünn, leicht, biegsam und widerstandsfähig. Sie passen sich im Vergleich zu bisherigen Photovoltaiktechnologien besser an die Architektur an und können in andere Strukturen integriert werden.

„Die Herausforderung für die Energieversorgung von morgen ist, dass heute bereits innovative Lösungen und Denkansätze gebraucht werden“, sagt Christian Dries, Gründer von DAS Energy. So auch bei dem Pilotprojekt in Tullnerfeld. Die Photovoltaikmodule wurden in die bestehende Struktur der ÖBB eingebaut.

Lärmschutzwand oder Sonnenkraftanlage?

Optische entsteht kaum ein Unterschied. Aufgrund des neuartigen Montagesystems verschwinden die Anschlussdosen und die Verkabelung in einem kaum sichtbaren Kabelkanal. Die Zellen können in rund drei Minuten pro Modul aufgeklebt werden.

Die Klebetechnik birgt noch einen zusätzlichen Nutzen. Die Vibration, die durch den Zugverkehr entsteht, wird dadurch ausgeglichen. Die Technologie von DAS Energy ist aufgrund der Elastizität des Klebstoffs vibrationsbeständig. Dieser bleibt nämlich weich.

Die Lärmeindämmung wird durch das Anbringen der Photovoltaikanlage nicht beeinträchtigt. Es ist daher keine Entweder-oder-Frage, ob Lärmschutzwand oder Sonnenkraftanlage. Es ist beides in einem möglich.

Ungeahntes Strompotenzial für Österreich

„Es gibt endlos viele ungenutzte Flächen – von Lärmschutzwänden über Flachdächer von Lagerhallen oder Supermärkten bis hin zu Parkplatzüberdachungen. Mit unseren Modulen können diese leicht und flexibel zur Stromerzeugung genutzt werden – mit ungeahntem Strompotenzial für Österreich“, sagt Christian Dries. Eine Besonderheit der DAS Energy Technologie ist hier, dass die Photovoltaikmodule sogar senkrecht angebracht werden können.

Im ersten Pilotversuch wurden insgesamt 36 Photovolatikmodule von dem österreichischen Unternehmen mit einer Gesamtleistung von mehr als 10 Kilowatt Peak (kWp) installiert. Die Photovoltaikanlage ist an einen Wechselrichter angeschlossen, der den Gleichstrom in solaren Bahnstrom umwandelt und direkt ins Bahnstromnetz einspeist. Pro Jahr können damit rund xxx Kilowattstunden Solarstrom gewonnen werden. Das entspricht einer CO2-Esparniss von ungefähr xx Tonnen pro Jahr.

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